Sonntag, 30. September 2018

Villanueva del Arzobispo

Erzbischofsneudorf. Ein Ort ohne jegliche Höhepunkte.

Vergleichsweise groß. Ca. 9.000 Einwohner. Hat den Charme eines Gewerbegebietes. Es gibt eine Stierkampfarena gegenüber vom Hotel und einen verwahrlosten Stadtpark.

Als ich angekommen bin, bin ich zuerst versehentlich ins falsche Hotel. Eine junge Frau in schwarz mit zahlreichen Tatoos und Billigklamotten fragt mich ohne 'Guten Tag' oder sonst einen Gruß, was ich wolle. Als sich der Irrtum aufklärt, bin ich erleichtert, dass ich nicht in diesem, sondern im nächsten Hotel, ein ganzes Stück weiter in der gleichen Straße bin.

Das einzig Interessante im Ort ist das lokale Fußballspiel. Die Weißen sind die deutlich Besseren und gewinnen 4:0. Ansonsten ist der Ort eher schmuddelig und die Leute legen auch keinen großen Wert auf ihr Äußeres.

Abends esse ich im Hotel. Die Bedienung gibt mir die Karte, ignoriert mich dann aber konsequent: am Anfang sind nur zwei Tische belegt, als ich die Karte bekommen habe - am Ende dann zehn, als ich immer noch nicht bestellen konnte, während alle anderen bedient werden.

Schließlich platzt mir der Kragen und ich beschließe meinen Wein zu bezahlen und zu gehen. Ich schnauze die Kellnerin an, ob es für mich keinen Service, sondern nur für die anderen gäbe. Sie sagt nur 'di me' - 'sag's mir'. Sinngemäß: ich solle doch jetzt bestellen. Jetzt wäre sie ja da.

Das mache ich dann aus Bequemlichkeitsgründen auch. Irgendwas muss ich ja essen, bestelle aber nun was Unkompliziertes, was ohne irgendwelche Rückfragen auskommt.

Eines muss ich ja mal sagen: Spanien ist wirklich das Land aller Länder, die ich bisher kennengelernt habe, in dem a) die wenigsten Leute englisch sprechen, und b) die wenigsten Leute sich wenigstens irgendwie bemühen, etwas zu umschreiben oder zur Not mit Händen und Füßen zu erklären. Das ist ja selbst in Frankreich besser.

Es ist ja normalerweise kein Problem, wenn man die Sprache nicht spricht. Irgendwie kommt man ja immer weiter. Es geht ja auch meistens nur um Hotel und Essen. Aber wenn gar kein Entgegenkommen da ist, dann ist das schon enttäuschend.

Vielleicht lasse ich nächstes Mal einfach den amerikanischen Touristen raushängen und schwalle die nächste Bedienung in amerikanischen Englisch voll, ohne dass ich mich noch irgendwie bemühe, spanisch zu sprechen. Bin gerade genervt.

Die Bedienung heute arbeitet in einem Hotel, aber macht sich nicht ein bisschen die Mühe, mal langsam zu sprechen oder mal auf die Karte zu deuten. Oder sich zu entschuldigen.

Don Quijote

und Sancho Panza. Muss ich mal lesen, wenn ich wieder zu Hause bin.

Auf Wikipedia steht, dass 100 namhafte Schriftsteller dieses Buch zum 'Besten Buch der Welt' gewählt haben.

Na dann...

Oliven, Oliven, Oliven

Willkommen in Andalusien!

8. Tag: Alcaraz - Villanueva del Arzobispo. 87 km. 720 Höhenmeter

Der erste Teil der Tour war sehr angenehm: wieder ein wahnsinnig tolles Licht, wenig Verkehr, leichte Hügel und eine tolle Landschaft. Alle 10 Minuten mal ein Auto. Viel Ruhe und ein ganz entspanntes Fahren. Die La Mancha werde ich wieder in bester Erinnerung behalten.

Nun bin ich in Andalusien. Im Olivenland.

Andalusien ist dichter besiedelt, als die La Mancha. Das merkt man sofort am Verkehr. Ich will nicht sagen, dass es sehr viel Verkehr gab, aber es war einiges mehr als noch heute morgen.

Das Landschaftsbild hat sich total verändert. Waren es heute morgen noch Felder und Viehzuchtweiden, so sind es jetzt nur noch Oliven, Oliven, und noch mal Oliven. So weit das Auge reicht.

Ich habe das Gefühl, hier wird gar nichts anderes angebaut. Die letzten 30km bin ich nur durch Olivenplantagen gefahren. Soweit man sehen kann Olivenbäume.

Ansonsten reicht es mir heute. Mit 87 km war es heute einer der längsten Etappen.

Im Licht der Morgensonne

Im Licht der Morgensonne

Samstag, 29. September 2018

2. Gang: Tortilla Española

Desert: Melone

1. Gang: Spaghetti in Tomatensauce

Die Tomaten in der La Manche sind übrigens auch die Besten ganz Spaniens. Sagt der Hausherr.

Vorspeise: Salat

Alcaraz

Kleiner Ort, 1.400 Einwohner. Auf einem Berg gelegen, mit phantastischer Fernsicht in die wunderbare Landschaft. Schöner historischer Platz aus dem Mittelalter.

Es könnte auch in der Toskana sein. Aber es gibt nur eine handvoll Touristen. Demzufolge auch keine Giftshops mit irgendwelchem blödsinnigen Schnickschnack aus China und sonstigen negativen Auswirkungen des Tourismus.

Das Hostal ist der Hammer. Ich habe einen Balkon, auf dem mein Fahrrad übernachtet. Der Balkon ist komplett mit wildem Wein überwuchert. Der Blick geht in den Garten des älteren Ehepaares - eine wunderschöne Grünoase. 'Las Rosales' heißt das Hostal. 'Die Rosen'.

Die ältere Dame hat mich gefragt, ob ich hier zu Abendessen möchte. Ich war eigentlich gar nicht darauf eingestellt, denn bei booking.com wird das Hostal nur ohne Verpflegung angeboten. Also zugesagt. Es gibt keine Karte - man isst das, was aufgetischt wird.

Ich komme gerade vom Abendessen. Das war der Hammer: genau das Richtige für jemanden wie mich, der heute über 80 km geradelt ist.

Zuerst gab es einen großen Salatteller. Dann einen Teller mit Spaghetti und Tomatensauce. Dann eine Tortilla Española. Und zum Schluss noch eine sehr, sehr leckere Melone. 'Die aus der La Mancha seien die Besten', sagt der Hausherr. Ich kann es nur bestätigen.

Nun bin ich pappsatt. Höchst zufrieden werde ich bald ins Bett fallen. Ich bin höchstzufrieden, entspannt und glücklich. Und das an einem Tag, der bei der Planung gar keine Highlights erwarten lies.

Dieses Licht gibt es nur in Spanien

Mein Fahrrad übernachtet heute auf dem grünen Balkon

Tunnel der ehemaligen Bahnlinie

7. Tag: Albacete - Alcaraz. 84 km. 850 Höhenmeter.

Heute morgen ging es bei frischen Temperaturen in Albacete los. Es dürften so ca. 12 Grad gewesen sein, aber es war ein ganz tolles Licht - den ganzen Tag über: Strahlend blauer Himmel, klare Luft, der Sonnenschein - einfach herrlich!

Der Plan war, heute den ganzen Tag auf einem 'Via verde', einem stillgelegten Bahndamm, zu fahren. Das sieht man in Spanien öfters mal. Wenn schon nicht mehr in Betrieb, so werden die Bahndämme doch instand gehalten und als Fahrrad- und Wanderwege genutzt. Soweit der Plan.

30 km habe ich durchgehalten - dann bin ich doch auf die Nationalstraße ausgewichen: der Weg auf dem Bahndamm war nicht geteert, sondern mit vergleichsweise grobem Schotter belegt. Es war deshalb nicht so einfach: man musste das Lenkrad festklammern und den größten Steinen ausweichen. Eine Zeitlang geht das natürlich. Aber wenn man 84 km vor sich hat...?

Was für eine Wohltat, dann auf der Nationalstraße zu fahren... So kam ich allerdings nicht in das Vergnügen, durch mehrere Tunnels und über mehrere Viadukte zu fahren, die die Bahnlinie ausmachen. Nur ganz am Ende konnte ich doch noch ein kleines Stück im Tunnel fahren.

Ansonsten ist die Strecke auch heute wieder wunderschön gewesen! Das Licht ist einfach wunderbar, die Farben so toll. Die rotbraune, fast rote Erde, der strahlendblaue Himmel, die Sonne dazu - phantastisch. An der Luft und dem Licht merkt man, dass ich mittlerweile auf etwa 1.000 m Höhe bin.

Trotz der langen Strecke bin ich glücklich znd zufrieden.

Auf der Nationalstraße N322

Via Verde: stillgelegter Bahndamm

Freitag, 28. September 2018

Tapas

Heute mal Gran Hotel

Heute habe ich mal ein Gran Hotel. Hier in Zentralspanien ist alles günstig und bezahlbar. Deshalb geht das. Und morgen gibt es wieder eine einfache Übernachtung un einem kleinen Ort.

Die zwei offenen Fenster im dritten Stock oben rechts sind meine.

Albacete

Provinzhauptstadt, 170.000 Einwohner. Ich bin mal wieder in einer richtigen Stadt.

Was soll ich sagen: hässlich ist Albacete nicht, aber auch nicht spektakulär.

Es gibt ein paar alte Gebäude wie zum Beispiel die Passage auf dem Bild oder das Gran Hotel, in dem ich wohne, aber ansonsten bestimmen eher Blocks das Bild der Innenstadt.

Großartige Sehenswürdigkeiten gibt es nicht - Touristen habe ich keine gesehen. Trotzdem keine unsympathische Stadt.

Eigene Straße für Radfahrer

Schnattern und paffen

6. Tag: Alcalá del Júcar - Albacete. 64 km. 910 Höhenmeter.

Wow! Was für eine Strecke! - Diese Etappe wird sicherlich ein Highlight der gesamten Tour werden!

Für den heutigen Tag waren 26 Grad und strahlender Sonnenschein vorausgesagt. Ich also leichtgläubig in Flip-Flops und mit kurzem Trikot aufs Fahrrad. Aber von wegen: im tief eingeschnittenen Flusstal waren es heute morgen gerade mal 13 Grad. Der Nebel, der über dem Fluss lag, verzog sich gerade langsam. Das Castillo, von dem ich gestern die schönsten Aufnahmen gemacht hatte, war gerade mal so im Nebel zu sehen. Dahinter kam gerade die Sonne durch. Ein phantastisch-mystischer Anblick!

Ich also nach wenigen hundert Metern den ersten Stopp eingelegt und lange Sachen angezogen. Nun konnte es weitergehen.

Die nächsten 30 Kilometer waren phantastisch: es ging die ganze Zeit weiter das Flusstal des Júcar flussaufwärts. Zahlreiche Flussbiegungen und Schleifen. Mehrere hundert Meter hohe Steilwände. Absolut waagrecht angeordnete Gesteinsschichten. Ab und zu mal eine von Menschenhand in den Stein gehauene Höhle. Oder mal ein ganz kleines Dorf, dessen Häuser sich dem Fels anpassen und mit ihm verwachsen sind.

Gerade bei dem tollen Licht am frühen Morgen ein absolutes Wunder der Natur!

Gegen Mittag verlies ich das Tal de Júcar. Es gab wie fast jeden Tag um die Mittagszeit einen Stopp in einem kleinen Ort, der gerade auf dem Weg lag.

Auf der jeweiligen Plaza Mayor oder Plaza España geselle ich mich zu den Einheimischen, trinke einen Café con Leche und beobachte die Szenerie.

Oft sitzen Frauen zusammen an einen Tisch, Männer an einem anderen. Die Frauen schnattern und paffen, was das Zeug hält.

Die Männer paffen nicht minder und trinken um die Mittagszeit schon ihr Bier oder einen Wein und manchmal auch einen Schnaps. Es gibt jedenfalls viel zu erzählen, auch wenn ich nicht viel verstehe.

Im zweiten Teil der Tour ging es durch die Ebenen der La Mancha nach Albacete, Provinzhauptstadt.

Ich hatte eine Straße für mich allein. Entweder war das die alte Straße oder eine ehemalige Bahnlinie. Die Autos fahren links neben mir auf ihrer eigenen Straße.

Durch das Tal des Júcar am Morgen

Durch das Tal des Júcar am Morgen

Durch das Tal des Júcar am Morgen

Desayuno tipico

Donnerstag, 27. September 2018

Alcalá bei Nacht

Da geht es morgen weiter

Alcalá del Júcar

5. Tag: Jalance - Alcalá del Júcar. 57 km. 700 Höhenmeter.

Der Tag begann mit einem spanischen Frühstück im Hotel: ein Riesensaal für vielleicht 100 Personen, aber nur mit drei Leuten besetzt. Inklusive mir.

Es gab Fruchtjoghurt ohne Frucht, dafür mit Aroma und Farbstoff. Eine Sorte Salami und eine Sorte Käse. Außerdem Baguette und die Tomatensauce, die die Spanier üblicherweise aufs Brot schmieren, sowie künstlichen Orangensaft.

Alles eher spartanisch. Die Tomatensauce war das Beste.

Dann bezahlt und los.

Heute Morgen wollte ich eigentlich einen Abstecher zu den 'Cañons del Júcar', dem Canyon des hiesigen Flusses machen. Ich hatte Schilder und eine Karte gesehen und mir ausgerechnet, dass das ungefähr 8 km Umweg sein müssten - 4 km hin und 4 zurück. Das war okay. Also nix wie hin.

Wie immer war kein Mensch unterwegs. Lediglich ein älterer Herr kam mir entgegen und begrüßte mich sehr freundlich mit '¡Hola! ¡Buenos Dias!'.

Doch aus meinem Besuch beim Canyon wurde nichts: die Straße endete schon bald bei einem Parkplatz. Schilder verwiesen darauf, dass man von hier aus den Canyon zu Fuß erreichen könne. Für mich leider nicht machbar. Ich konnte ja nicht das Fahrrad mit allen Sachen einfach stehen lassen... Also wieder zurück.

Entgegen der Vorhersage begann es zu regnen. Im Tal des Júcar hingen die Wolken fest und wollten nicht gehen. Die nächsten Kilometer ging es nur bergauf und es regnete immer mal wieder. Nicht gerade angenehm.

Irgendwann war ich dann oben angekommen und die Straße ging über in ein Hochplateau. Ich erreichte die Grenze zur La Mancha. Ab hier spricht man nun wieder spanisch - anstelle des Valencianischen, das man in der 'Comunitat Valenciana' spricht und eher dem Katalanischen ähnelt.

Mit der Grenze besserte sie sich auch das Wetter schlagartig. Es wurde ein schöner sonniger Tag mit Schäfchenwolken, tiefblauem Himmel und strahlendem Sonnenschein.

Diese Gegend wurde nun vor allem landwirtschaftlich genutzt. Ich bin durch zahlreiche Weinrebenfelder gefahren und konnte es nicht lassen, nur auch mal eine Rebe zu stibitzen. Sehr lecker!

Der Boden war teilweise tiefrot - im Zusammenspiel mit der Sonne, den Wolken und dem blauen Himmel ein schönes Farbspiel.

Im dritten Teil des der Tour ging es wieder in das Tal des Júcar. Wow! Was für ein Anblick! Plötzlich öffnet sich der Canyon vor mir. Eine Serpentinenstraße führt ins Tal. Hier - 50 km weiter als heute Morgen - ist das Gestein ein ganz anderes: wie Blätterteig liegen die Schichten übereinander.

In der Ferne ist der Ort Alcala del Júcar zu sehen, wo ich übernachten werde. Wahnsinn wie sich der Ort an den Felsen schmiegt. Ein Wahnsinnsanblick!

Teil 3: Wieder hinab ins Tal des Júcar

Teil 2: Weinreben soweit das Auge reicht

Ab der Grenze zur La Mancha hat sich das Wetter schlagartig gebessert.

Ich bin nun in der La Mancha.

Mal sehen, wann ich die ersten Windmühlen sehe...

Teil 1 der heutigen Tour: wolkenverhangen und regnerisch im Tal des Júcar

Oleander begleitet mich die ganze Tour

Abendessen gestern

Abendessen gestern

Mittwoch, 26. September 2018

Kommentare sind weiterhin willkommen

Blick auf Jalance

Schöner Ort und schön gelegen.
Okay, okay - das Atomkraftwerk muss man sich halt wegdenken.

Sogar mit Swimming Pool

Heute allerdings zu kühl.

Hotel

Und hier die Aussichten für morgen

Ich bin oben links bei Ayora.

4. Tag: Dos Aguas - Jalance. 48 km. 900 Höhenmeter

Heute morgen gab es erst mal ein paar Höhenmeter.

Nachdem ich mich von meinen Gastgebern verabschiedet und der einzige Tourist Dos Aguas wieder verlassen hatte, ging es die nächsten 12 km stetig bergauf. Auf dem Bild ist Dos Aguas gerade noch als weißer Punkt in der Ferne zu erkennen.

Der Morgen war eine Fahrt durch eine grandiose Berglandschaft mit atemberaubenden Ausblicken. Sehr schön!

Von der für den Morgen angekündigten Regenwahrscheinlichkeit von 86 % war zum Glück nichts zu sehen. Lediglich auf den letzten 5 km begann es wieder zu nieseln.

Der zweite Teil der Tour ging dann eher eben auf einer Art Hochplateau weiter, niedrig mit Sträuchern bewachsen - z.B. mit Myrthe. Ohne jeglichen menschlichen Eingriff. Auch diese Gegend fast menschenleer. Alle Stunde mal ein Auto.

Im letzten Teil dann doch Zeichen von Zivilisation: vor allem Weinanbau und Felder mit Olivenbäumen.

Inzwischen bin ich wieder etwas mehr zurück in der Zivilisation. Mein Übernachtungsort heißt Jalance. Er liegt an einer Nationalstraße. Dementsprechend kommen hier auch Autos vorbei und er liegt nicht ganz so hinter dem Berg.

Ein schöner und sympathischer Ort, größer als der Letzte und schön gelegen. Und ein schönes Hotel. Mit Halbpension für 63 Euro. Was will man mehr. Ein schöner Tag.

Myrthe?

Was ist das??

4-5 cm groß. Es hat keine Heuschreckenbeine. Dafür aber Fühler wie Kakerlaken. Bewegt sich aber viel langsamer. Fliegen scheinen sie nicht zu können.

Es macht alle 15 Sekunden ein Geräusch, wie wenn man einen Kugelschreiber ganz schnell ein- und ausschaltet.

Ich habe es heute auf der Tour ständig von rechts und links gehört. Es muss Tausende davon hier geben.

Vino

Abstand halten