Hunde sind das nervigste auf der Tour. Auf jeder Fahrradtour.
Schon von weitem hören sie einem. Kilometerweit.
Ich fahre durch ein Tal und höre von allen Seiten aufgeregtes Hundegebell. Sie kennen das Geräusch des Fahrrads nicht und wittern Gefahr. Also geht das Gekläffe los.
Sie sind von ihren Besitzern darauf abgerichtet, den Hof zu verteidigen. Und tun das mit allen ihren Möglichkeiten.
Ich kann immer nur hoffen, dass sie tagsüber angekettet sind oder ein Zaun um den Hof ist.
Fahren auf einsamen Nebenstraßen an alleinstehenden Gehöften vorbei ist nicht ohne. Einmal bin ich in Italien von zwei Großhunden gestellt worden, die mich lautstark angekläfft haben. Erst als der Besitzer kam, gaben sie Ruhe.
Oder in Ungarn, als auf einmal vier Hunde in voller Fahrt auf mich losrannten, ich Vollgas gab und dabei einen Flipflop verlor...
Hier auf der Tour sind bisher nur zwei oder drei kleine Kläffer im Ort auf mich losgegangen, haben dann aber Ruhe gegeben, als ich sie meinerseits kräftig angeschrien hab.

Da konnte meine Oma auch ein Lied davon singen, als sie früher die Stromzähler abgelesen hat.
AntwortenLöschenIns jeweilige Haus kam sie immer, aber nicht immer auch wieder heraus. Seitdem hat sie schon von weitem gerufen: "Däu de Hund wäg!"
Dess woe es Lischdkätsche...:-)