Freitag, 5. Oktober 2018

13. Tag: Granada. 0 km.

Heute hatte ich wie gesagt frei vom Radfahren. Das Fahrrad parkt heute im Zimmer hinter der Rezeption.

Ich lies es heute entspannt angehen. Nach einem langsamen Frühstück bin ich Richtung Innenstadt gelaufen. Es lag ein kleiner Botanischer Garten der Universität auf dem Weg, den ich zuerst besucht habe.

Dann zur Kathedrale: ein Riesending, aber leider vollkommen eingezwängt zwischen den angrenzenden Häuserblocks, weshalb sie gar nicht richtig zur Geltung kommt.

Innen ist sie interessanterweise ganz weiß. Trotz der Häuserblocks fällt über die obenliegenden Fenster viel Licht ein, was sie innen vergleichsweise hell macht.

Nebenan ist die Capilla Real - die Kapelle, in der die katholischen Könige begraben sind, die letzlich die Mauren- und damit den Islam auf der iberischen Halbinsel besiegt haben.

Ich habe mir viel Zeit genommen und einfach nur die Touristen beobachtet: Gruppen, die wie wild von ihrem Führer durch die Gegend gescheucht wurden, und die in kürzester Zeit eine Unmenge von Fakten aufnehmen mussten. Japaner, die nicht müde wurden, wirklich alles zu fotografieren, was mehr als 50 Jahre alt schien. Zigeunerfrauen, die den Touristen angeblich kostenlose Grünzweige anboten, aber sofort um eine Spende baten, wenn tatsächlich mal jemand etwas angenommen hat, usw.

Anschließend folgte ich dem Haupttouristenstrom zur Plaza Nueva und weiter in das Tal des Darro. Hier konnte ich die Alhambra schön von unten sehen.

Ja, und schließlich bin noch hoch zur Alhambra und um sie herumgelaufen. Schon um die Mittagszeit hingen Schilder an den Kassen, dass alle Tickets für heute ausverkauft seien. Wenigstens konnte ich den offiziellen Giftshop besuchen.

Nun habe ich an einem schönen Platz etwas weiter weg vom touristischen Zentrum ein paar Tapas gegessen.

Es ist wie immer ein wunderschöner Tag. So 26 Grad. Hatte ich schon erwähnt, dass es hier ein wunderbares Licht gibt?

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