Heute morgen hatte ich erst mal ein typisch-spanisches Frühstück: Pan con Tomate.
Das schmeckt eigentlich sehr lecker: die Tomaten hier haben noch Geschmack und mit dem relativ nassen Tomatenpüree lässt sich die ansonsten sehr trockene 'Tostada' - das geröstete Weißbrot - recht gut runterbringen, das ansonsten strohtrocken ist.
Hier ist ein interessanter Artikel über die Frühstückskultur in Spanien: http://m.spiegel.de/reise/europa/spaniens-fruehstueckskultur-fettkringel-schokosauce-und-ein-schuss-oel-a-777176.html. Alles aber auf keinen Fall gesund ;-)
Meine Nachbarin am Tresen hat die Tostada nur mit Olivenöl bestrichen. Dazu einen Kaffee und danach eine Zigarette. Wem's gefällt.
Dann bezahlt. Das war eine günstige und trotzdem gute Übernachtung: 34 Euro alles zusammen: das Zimmer, das Menü inkl. Wein und Nachtisch und das Frühstück. Wo hat man das schon?
Dann auf die Piste. Es war erstmal ziemlich kalt. Aber das war gut, denn heute hatte ich die Höhenmeter am Anfang. Die ersten 10 km ging es bergauf, dann durch viel landwirschaftlich genutzes Gebiet (nicht nur Oliven!) über kleine Straßen mit wenig Verkehr.
Dann eine Art Canyon ins Tal - immer die hohen Berge im Blick. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber es müsste die Sierra Nevada sein - Spaniens höchstes Gebirge auf dem Festland.
Am Ende dann durch ein sehr fruchtbares Tal zum Städtchen Guadix. Von Trockenheit am Ende des Sommers ist hier übrigens keine Spur.
Auch wieder eine sehr schöne Etappe. Hatte ich schon erwähnt, dass das Licht hier so toll ist? ;-)

:-)
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